Das Haus

Ein besonderes Museum an einem besonderen Ort

großes graues Herrenhaus mit Schriftzug Museum für Thüringer Volkskunde
Bild: Das Hauptgebäude vom Juri-Gagarin-Ring gesehen Bild: © Stadtverwaltung Erfurt / Volkskundemuseum

Vor den Toren der Stadt, unweit der berühmten Via Regia, entstand ab 1385 eine imposante Anlage: das Große Hospital von Erfurt. Hier wirkte man karitativ, seelsorgerisch und zeitgemäß medizinisch, zudem als wirtschaftlich nahezu autarke Wirtschaftseinheit. Hospitalkirche und Spital erfreuten sich zahlreicher Wohltäter und Stiftungen. Ab 1500 setzt sich das sogenannte Pfründnerwesen durch. Es prägt den Gebäudebestand – vor allem mit dem Herrenhaus, seit 1955 Domizil des Museums für Thüringer Volkskunde.

 

Schwarzweiß-Foto eines mehrstöckigen Hauses mit drei Erkern und Gauben
Foto: Großes Hospital, 1949 Foto: © Stadtverwaltung Erfurt / Stadtarchiv

Mit seinen überaus reichen Regional- und Altbeständen zählt das Museum für Thüringer Volkskunde zu den größten Volkskundemuseen Deutschlands. Hervorhebenswert sind die reichen Exponate zur ländlichen Sachkultur: Möbel, Hausrat, Arbeitsgeräte, Textilien, Glas, Keramik, Schmuck, religiöse Gegenstände und Objekte der Volkskunst; ein Sammlungsbestand zur Alltagskultur des 20. und 21. Jahrhunderts ist im Aufbau.

Hochkarätige Ausstellungen rund um den Alltag und „seine“ Kultur garantieren Wissenszuwachs, Emotion, Spannung und Kurzweil!