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Museum für Thüringer Volkskunde
   
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Publikationsprogramm  

Publikationsprogramm

Die ersten Jahre der Einheit

Marina Moritz/ Horst Moritz (Hg.)
Die ersten Jahre der Einheit. Erfurt: 1990 bis 1994

Erfurt 2010
(= Schriften des Museums für Thüringer Volkskunde, 30)
216 Seiten, zahlreiche Abbildungen, Preis: 24,90 EUR


Das Votum der ersten freien Volkskammerwahl vom 18. März 1990 ist eindeutig: Die Mehrheit der DDR-Bevölkerung spricht sich gegen „sozialistische Experimente" aus und will stattdessen „ein Volk" sein auf Grundlage des Gesellschaftsmodells der Bundesrepublik Deutschland. Das Ende des Arbeiter-und-Bauern-Staates ist jetzt definitiv besiegelt. Am 3. Oktober 1990 erfolgt sein Beitritt zum Geltungsbereich des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland. Damit verbunden ist ein radikaler Gesellschaftswandel - vom planwirtschaftlich organisierten und politisch-diktatorischen System hin zu einer demokratisch legitimierten und marktwirtschaftlich strukturierten Gesellschaft.

Das Buch zeigt unter Mitwirkung vieler Autoren auf, wie dieser spannende und widerspruchsvolle Prozess des Neubeginns in Erfurt, der Landeshauptstadt Thüringens, verlaufen ist. Einen bildhaften Kommentar zum Geschehen gibt der renommierte Erfurter Fotograf Dieter Demme.

 

Marina Moritz/ Horst Moritz
Ein besonderes Jahr. Thüringen:
Mai 1989/ Mai 1990


[Eigenverlag] Erfurt 2009
(= Schriften des Museums für Thüringer Volkskunde 29), ISSN 0947-952X, 215 S., 266 Abb., Broschur, 24,90 EUR


Mit der dreisten Fälschung der Kommunalwahlen im Mai 1989 durch die SED beginnt das besondere Jahr der Deutschen Demokratischen Republik, und es endet mit ihren ersten freien Kommunalwahlen im Mai 1990. Zwischendurch geschieht Atemberaubendes: Massenflucht von DDR-Bürgern, friedliche Demonstrationen Hunderttausender für einen demokratischen Staat, Fall der Mauer, Beseitigung des Führungsanspruchs der SED, Zerschlagung des allmächtigen Staatssicherheitsdienstes, ein erstmals wirklich vom Volk gewähltes Parlament. Die Freude der Menschen über selbst errungene Freiheit und Demokratie geht einher mit dem Zusammenbruch gewohnter Lebenswelten und Lebensverhältnisse. Das Buch zeigt, wie das besondere Jahr in Thüringen verlaufen ist – im Politischen wie im Alltäglichen.

Link zur Leseprobe

 

Marina Moritz (Hg.)
Goethe trifft den gemeinen Mann. Alltagswahrnehmungen eines Genies

Böhlau-Verlag Köln/Weimar/Wien 1999
ISBN 3-412-15198-X, 256 S., 121 Abb., davon 52 in Farbe, Festeinband, 19,80 EUR


„Noch was zum Thema Goethe? Tatsächlich ist es einer Ausstellung und dem Begleitbuch gelungen, dem scheinbar bis in die kleine Fingerkuppe Biographierten neue Seiten hinzuzugewinnen ... das Buch ist außerordentlich schön gestaltet.“
Bayernkurier
Die Publikation ist vergriffen. Wir bemühen uns um eine Nachauflage.

 

Marina Moritz/Andreas Seim
erfahren-verändern-beharren
Dorfleben im 19. Jahrhundert

[Eigenverlag] Erfurt 2001
ISSN 0947-952X, 240 S., 246 Abb., davon 111 in Farbe, Festeinband, 19,80 EUR


„Da liegt ein Katalog vor uns, wie man ihn sich wünscht: Das alte, scheinbar längst abgehandelte (und im Fach auch nahezu abgehalfterte) Thema des Volkslebens im 19. Jahrhundert ist hier versiert neu aufgenommen und angegangen worden ... man kann überall in die Lektüre einsteigen, auf Entdeckungsreise gehen und eigene Schwerpunkte setzen.“
Zeitschrift für Volkskunde
Die Publikation ist vergriffen. Wir bemühen uns um eine Nachauflage.

 

Marina Moritz/ Iris Höfer (Hg.)
Möbel in Thüringen.
Gebrauch – Produktion – Interpretation

[Eigenverlag] Erfurt 2003
(= Schriften des Museums für Thüringer Volkskunde,
Band 20)
ISSN 0947-952X, 232 S., 226 Abb., davon 182 farbig, Festeinband, 24,80 EUR


Das Museum für Thüringer Volkskunde verfügt über eine der deutschlandweit größten Sammlungen an bemalten Möbeln, die erstmals im vorliegenden Buch umfassend in Bild und Text dokumentiert wird – für Fachleute und Sammler gleichermaßen interessant. Die ältesten Stücke stammen aus dem 17. Jahrhundert, die jüngsten aus den 1980er Jahren. Der größte Teil entstand jedoch im 19. Jahrhundert.

Als vermeintliche „Bauernmöbel“ prägen sie bis heute die Vorstellung von traditionell-ländlichem Mobiliar. Ihre Hersteller waren gewöhnlich Landmeister: Schreiner und Tischler, mitunter auch Zimmerleute und Drechsler. Mit dem Aufblühen der Städte und ihrer Zünfte gelangten Vorbilder städtischer Lebensform aufs Land. Damit setzte eine Entwicklung ein, die im Bereich des landstädtischen und dörflichen Haus- und Wohnwesens im 17. und 18. Jahrhundert die Ausbildung einer ausgeprägten Standeskultur bewirkte. Sie wurde nach 1850 allmählich von neuen Lebensformen und Kulturstilen abgelöst. Eine ganz gewichtige Rolle spielte in diesem Prozeß die Industrialisierung. Mit diesen und anderen Aspekten beschäftigt sich der Aufsatzteil.

Insgesamt markiert der Band den Beginn einer modernen, sozial- und kulturhistorisch ausgerichteten volkskundlichen Möbelforschung in Thüringen.

Die Publikation ist an der Museumskasse erhältlich;
ein Postversand (zzgl. Porto) ist möglich.

 

Marina Moritz
Ein Kleid für die Heimat.
Zur Trachtenpolitik thüringischer
Herrscherhäuser im 19. Jahrhundert

[Eigenverlag] Erfurt 2004
(= Schriften des Museums für Thüringer Volkskunde,
Band 21)
ISSN 0947-952X, 72 S. 71 Abb., Broschur, 6,00 EUR

Im 19. Jahrhundert ist Tracht mehr als nur ein ländlich-regionales Kleidungsphänomen. Vielmehr geraten Tracht und ihre Träger zu Sinnbildern und Garanten von Zucht und Ordnung, von Gottesfurcht und Herrschertreue in einer von gesellschaftlichen Umbrüchen gekennzeichneten Zeit: Tracht wird zum Gegenstand politischen Kalküls, benutzt für repräsentative Aufgaben und ideologische Zwecke.

Es folgen zielgerichtete Maßnahmen zur Trachtenerhaltung und Trachtenerneuerung, die in einigen thüringischen Territorien eine besondere Qualität erreichen. Die Gründung von Trachtenvereinen, Trachtenfeste, Trachtenfestzüge zu Regierungsjubiläen und anderen Feierlichkeiten der Herrscherhäuser, Auftragskunst mit Trachtensujets, das Sammeln und Ausstellen von Trachten und trachtentragende Herzöge bestimmen dabei das Spektrum ebenso wie der Einsatz von Trachten als verkaufsfördernde Elemente staatlicher Wirtschaftspolitik.

Die Publikation beschäftigt sich mit diesen und anderen Aspekten - mit zeitlichen Ausblicken und im überregionalen Kontext. Sie eröffnet somit eine besondere Sichtweise auf Thüringer Residenzkultur und Landesgeschichte im 19. und beginnenden 20. Jahrhundert.

Die Publikation ist an der Museumskasse erhältlich;
ein Postversand (zzgl. Porto) ist möglich.

 

Andrea Knoche
Jedermann zu Nutzen und Zier…
Keramik aus Sammlungsbeständen

[Eigenverlag] Erfurt 2005,
ISSN 0947-952X, 31 S., 17 Abb., 15 davon in Farbe
Broschur, 2,50 EUR

Das Museum für Thüringer Volkskunde Erfurt besitzt eine Keramiksammlung von ca. 1300 Inventareinheiten. Etwa ein Drittel davon ist handwerklich gefertigtes Gebrauchs- und Ziergeschirr, wie es - soweit nachweisbar - in Thüringen zwischen 1860 bis 1930 (einzelne Bürgeler Werkstätten bis 1950/ 1990) hergestellt bzw. benutzt wurde. Gefäßkeramik aus Werkstätten zeitgenössischer Thüringer Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker bildet ein weiteres (reichliches) Drittel. Dem verbleibenden Bestand sind wenige Stücke Fayence des 18. Jahrhunderts sowie (Gebrauchs-)Porzellan und Steingut (vorrangig 20. Jahrhundert) zuzurechnen.
Obgleich der Aufbau der Keramiksammlung stets von finanziellen Beschränkungen geprägt war, gelang es erfolgreich, einen repräsentativen Querschnitt an Töpfereierzeugnissen der Region zusammenzutragen.
Seit 1999 wird der größte Teil des Keramikbestandes in einem speziellen Schaudepot gezeigt, welches Besuchern nach Voranmeldung zugänglich ist. Kostengünstige, innovative Klimatechnik ermöglichte dessen Einrichtung in einem der historischen Gewölbekeller des denkmalgeschützten Museumsgebäudes. Damit erfuhr die Bestandsbearbeitung - eine der wesentlichsten und schwierigsten Museumsaufgaben, die in der Regel unbemerkt hinter den Kulissen abläuft - günstigere Rahmenbedingungen und konnte stärker ins Bewußtsein der Öffentlichkeit gebracht werden.

 

Reisen ins Paradies

Marina Moritz/ Kai Uwe Schierz (Hg.)
Reisen ins Paradies.
Die Erfurter Südseesammlung im Spiegel der Kunst

[Eigenverlag] Erfurt 2005,
ISSN 0947-952X, 210 S., 175 Abb., davon 128 in Farbe
Broschur, 19,90 EUR

Im Sommer 2005 realisierten das Museum für Thüringer Volkskunde und die Kunsthalle Erfurt ein gemeinsames Ausstellungsprojekt, in dessen Mittelpunkt die zum Museumsfundus gehörende einzigartige Südsee-Sammlung stand - in Korrespondenz mit hochkarätiger Kunst. Das jetzt vorgelegte und mit zwei umfangreichen Bildteilen ausgestattete Begleitbuch dokumentiert und vertieft die Ausstellungsinhalte. Es enthält folgende Beiträge:

  • Marion Melk-Koch, Die Südsee
  • Steffen Raßloff, Wilhelm Knappe (1855-1910). Ein Erfurter im Blickpunkt deutscher Weltpolitik
  • Iris Höfer, Bejubelt, beargwöhnt, vergessen: Die Stadt Erfurt und ihre Knappe-Sammlung
  • Antje Hirschberger, Vom konservatorischen Umgang mit Kuskusfell, Bananenblatt und Rindenbast.
  • Präventive Maßnahmen zum Erhalt der Südsee-Sammlung
  • Kai Uwe Schierz, Reisende ins Paradies. Die Erfurter Südsee-Sammlung im Spiegel der Kunst

 

Das Große Hospital zu Erfurt wird Museum

Andrea Steiner-Sohn
Hausgeschichte(n):
Das Große Hospital zu Erfurt wird Museum

[Eigenverlag] Erfurt 2005,
ISSN 0947-952X, 40 S., 22 Abb., davon 6 in Farbe
Broschur, 2,50 EUR

Wendet man sich von Fischmarkt und Krämerbrücke - den alten Zentren und Wahrzeichen Erfurts - nach Nordosten, so ist nach wenigen hundert Metern die mittelalterliche Stadtgrenze nahe des vormaligen Krämpfertores erreicht. Vom Flußbett der Wilden Gera, die einst hier den Grenzverlauf zusätzlich markierte, ist heute nichts mehr zu sehen. Stattdessen drängt sich dichter Verkehr über den darüber errichteten Stadtring. Auf der anderen Straßenseite fällt ein offensichtlich betagter, langgestreckter Häuserkomplex auf: das ehemalige Große Hospital.

Eines dieser Gebäude gehört zu den ältesten profanen Steinhäusern der Landeshauptstadt und ist überregional bekannt als Domizil des Museums für Thüringer Volkskunde. Weniger bekannt ist die markante Bau- und Nutzungsgeschichte dieses sogenannten Herrenhauses und des umliegenden Areals: eines sich malerisch zeigenden Innenhofs, begrenzt von Kirche, Seniorenheim, diversen denkmalgeschützten Nebengebäuden sowie mittlerweile unscheinbaren Resten eines einst umfänglichen, wohlorganisierten Wirtschaftsbereiches. Hier, auf dem Grund und Boden des Großen Hospitals, wurde jahrhundertelang Stadt- und Hospitalgeschichte geschrieben.

 

Umschlag Thüringenbilder

Marina Moritz · Jürgen Winter
Thüringenbilder. Künstler entdecken das Volk

[Eigenverlag] Erfurt 2005,
(= Schriften des Museums für Thüringer Volkskunde 25)
ISSN 0947-952 XS, 96 S., 62 Abb., davon 48 farbig, Broschur, 7,00 EUR

  • Marina Moritz, Auf der Suche nach dem Ursprünglichen.
    Bürgerliche Ansichten vom Dorf
    zwischen Reichsgründung un Weimarer Republik
  • Jürgen Winter, Auf der Suche nach einem verlorenen Thema.
    Lebens- und Arbeitswelten im Spiegel der Kunst - ein Abriß
  • Bildteil
  • Exkurse
  • Cornelia Dörr, Wilhelm Zimmer - "einer der größten Maler Thüringens"?
  • Jörg-Heiko Bruns, Conrad Felixmüller. Revolutionär und Romantiker
  • Peter Arlt, Der Verwandte des Glasbläsers. Die Volksverbundenheit Otto Knöpfers
  • Herbert Schönemann, Die Bauern-Galerie im Ringberghotel bei Suhl.
  • Ein Hinweis
  • Künstlerverzeichnis

 

Umschlag Napoleon

Marina Moritz · Horst Moritz
Das Fürstentum Erfurt und die Herrschaft des Großen Kaisers.
Leben und Sterben in bewegter Zeit (1806-1814)




[Eigenverlag] 1. Aufl. Erfurt 2006, 2. Aufl. Erfurt 2008 ,
(= Schriften des Museums für Thüringer Volkskunde 26)
ISSN 0947-952 XS, 200 S., 223 Abb., davon 64 farbig, Broschur, 19,90 EUR

Mit der Niederlage Preußens in der Doppelschlacht bei Jena und Auerstedt 1806 wird Thüringen von französischen Truppen besetzt. Während die thüringischen Staaten dem französisch dominierten Rheinbund beitreten müssen, gerät das preußische Erfurt direkt unter die Herrschaft Napoleons. Als sog. "Fürstentum Erfurt" nimmt es in den kommenden Jahren eine Sonderstellung ein. Das Buch beschäftigt sich vor dem Hintergrund großer Ereignisse mit dem Alltag in Stadt und Land, zeigt Not und Normalität, Profiteure und Leidtragende, Aufruhr und Ergebenheit, Stagnation und Fortschritt …

 

Umschlag Napoleon

Marina Moritz · Andrea Steiner-Sohn (Hg.)
Volkskunde in Thüringen. Beiträge zur Fachgeschichte



[Eigenverlag] Erfurt 2007,
(= Schriften des Museums für Thüringer Volkskunde 26)
ISSN 0947-952X, 114 S., 25 Abb. Broschur, 9,90 EUR

2005 beging das Museum für Thüringer Volkskunde Erfurt sein fünfzigjähriges Gründungsjubiläum. Aus diesem Anlaß fand am 9.11.2005 ein wissen - schaftliches Kolloqium statt, welches sich mit der Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Volkskunde im Freistaat beschäftigte. Die dort gehaltenen Referate sind im vorliegenden Band publiziert - ergänzt durch weitere Beiträge:

  • Sigrun Voigt, Bibliothek–Jahrbuch– Schriftentausch. Traditionsreiche Arbeitsgebiete des Vogtländischen Altertumsforschenden Vereins zu Hohenleuben
  • Marina Scheinost, Johann Georg Martin Brückner und seine "Landeskunde des Herzogthums Meiningen"
  • Susanne Wiegand, Das Thüringische Wörterbuch in Jena – ein Wissenschaftsprojekt geht zu Ende. Mögliche Perspektive dialektologischer Forschungen
  • Anita Bagus, Auf den Spuren wissenschaftlicher Volkskunde in Thüringer Heimat- und Geschichtsvereinen
  • Frank Boblenz, Thüringische Behörden zu Heimatschutz und Denkmalpflege und ihre archivalische Überlieferung (1922/23-1945)
  • Andreas Mehlich, Martin Wähler: Regionalforscher, Dozent und Fachberater. Leben und Lavieren in den Systemen
  • Susann Morgenthal, Oskar Schmolitzky – Volkskundler, Volkskunstforscher und Museumsleiter in Jena
  • Gudrun Braune, Mehr als ein Verfasser Thüringer Sagenbücher: Paul Quensel
  • Ute Mohrmann, Volkskunde in der DDR vor ihrem Ende
  • Peter Fauser, Ortsschelle, Kirmeshit und Swing-Band. Ergebnisse und Desiderata der Erforschung musikalischer Volkskultur(en) Thüringens
  • Helga Raschke, Erfahrungen mit dem ersten Fernstudium Volkskunde in der DDR (1965-1970)
  • Marina Moritz/ Andrea Steiner-Sohn, 50 Jahre und viel mehr: Zum Gründungsjubiläum des Museums für Thüringer Volkskunde Erfurt
  • Christel Köhle-Hezinger, Volkskunde als akademische Disziplin in Thüringen. Zur (einzigen) Neugründung des Faches nach der deutschen Einigung
  • Gudrun Braune/ Peter Fauser, Die Volkskundliche Beratungs- und Dokumentationsstelle für Thüringen: Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis

 

Umschlag Napoleon

Marina Moritz (Hg.)
Feine Leute. Mode und Luxus zur Zeit des Empire.

[Eigenverlag] 1. Auflage Erfurt 2008
(= Schriften des Museums für Thüringer Volkskunde 28)
ISSN 0947-952X,
240 S.,161 Abb., davon 127 farbig, Broschur, 24,90 EUR

Napoleon I. schrieb nicht nur als Staatsmann und Feldherr europäische Geschichte. Der Empereur prägte auch einen neuen Kunststil: das Empire.
Von strenger Formensprache, an antike Vorbilder angelehnt und auf Repräsentation ausgerichtet, verbreitete es sich seit seiner Kaiserkrönung 1804 als kulturelles Leitbild in ganz Europa bis nach Rußland. Weit über Napoleons Lebenszeit hinaus, bis in die 1840er Jahre, bestimmte die Stilrichtung Kunsthandwerk, Innenausstattung, Architektur, Kunst und Kleidermode.
Anläßlich der 200. Wiederkehr des von Napoleon I. einberufenen Erfurter Fürstenkongresses widmen sich die Autoren dieses Buches der Lebensart „feiner Leute“ und ihrer Zeit.

Dieses Ausstellungsbegleitbuch kann im Paket mit der Publikation "Das Fürstentum Erfurt und die Herrschaft des Großen Kaisers. Leben und Sterben in bewegter Zeit 1806-1814" zum Gesamtpreis von 30 EUR erworben werden.

 

 

 

 Schriften des Museums für Thüringer Volkskunde
 Schriften der Volkskundlichen Beratungs- und Dokumentationsstelle
 Schriften der Thüringischen Vereinigung für Volkskunde e. V.