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Museum für Thüringer Volkskunde
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Willkommen und keine Angst

Wir sind ein aufgeschlagenes Buch: Willkommen im Museum für Thüringer Volkskunde mit dem Glanzpunkt seiner neuen ständigen Ausstellung erfahren - verändern - beharren - Dorfleben im 19. Jahrhundert, seinen anderen Expositionen, seinen Schaudepots und seinem gesammelten Wissen.
Und keine Angst vorm Dorfe: Uns geht es auch um Tracht und Bauernmalerei. Aber das ist längst nicht alles. Volkskunde ist ein Ausschnitt aus Lebensbildern, die sich vor allem zusammensetzen aus dem Alltag und aus den Menschen, die ihn gestalten.

Früher oder später

Wir lesen zwischen den Zeilen der Geschichtsbücher: Wie ein Mensch in sein Schicksal hinein geboren wurde, wie sich Frauen und Männer begegneten, wie sie einander liebten, wie sie Kriege führten, wie sie ausreisten ins gelobte Land und heimkehrten von Wanderschaften, wie sie einander halfen oder das Leben schwer machten, duldeten und aufbegehrten, was sie am Leibe trugen und worin sie Zerstreuung fanden, wie sie starben und zu Grabe getragen wurden... hier soll darüber berichtet werden. Wir arbeiten weder minutiös auf noch langweilen wir mit lückenlosen Protokollen. Wir stoßen Fenster und Türen auf in eine Thüringer Vergangenheit, aus der immer wieder Stückgut in die Gegenwart geschwemmt wird. Vergangenheit ist nicht tot, sondern lebendig, wir stehen mit einem Fuß darin, während der andere den nächsten Schritt nach vorn tut. Sie endet für uns nicht mit Beginn des 20. Jahrhunderts, nicht mit dem Ende des 2. Weltkrieges und nicht mit dem Untergang der DDR.

Willkommen im Leben

Willkommen in der Vergangenheit. Statt der Zeitmaschine wartet der Jahrhundertschrank als Mitfahrgelegenheit nach damals. Er hilft, tiefer einzutauchen in das Thüringen der zurückliegenden 250 Jahre, gewährt Einblick in Urkunden, Literatur und auf Handfestes, auf Taufkleidchen oder Rosmarienzweig. Und er wartet darauf, mit weiterem Material gefüllt zu werden. Volkskunde ist kein konservatorisches Produkt, sie gehört nicht hinter Vitrinenglas, sondern braucht Raum sich zu wandeln. Darum: Willkommen im Leben mit seiner spannenden Vergangenheit.